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Luftraumkarte um Nürnberg mit Kontrollzone, Nahverkehrsbereich, dem Pflichtmeldepunkt NOVEMBER und der Route vom Flugplatz nach Norden

Sprechfunktrainer für BZF I und BZF II

Die Prüfung fragt nicht ab. Sie funkt zurück.

Ein Szenario auf der Luftraumkarte, Push-to-Talk, und ein Tower, der auf das antwortet, was du tatsächlich gesagt hast. Danach ein Debriefing, das jede Abweichung zeigt, mit deinem Wortlaut und der korrekten Version.

Zwanzig Szenarien nach Prüfungsmuster, von leicht nach schwer. Läuft im Browser, nichts zu installieren.

Karte: © open flightmaps, © OpenStreetMap-Mitwirkende Nicht navigationsgeeignet

Die Phrasen kannst du. Das ist nicht das Problem.

Das Problem kommt, wenn der Tower etwas sagt, das nicht im Skript steht.

Eine Freigabe ändert sich auf halbem Weg. Verkehr zwingt dich in die Warteschleife. Der Erstanruf war zu leise und du bekommst ein „say again“ zurück. In diesem Moment nützt der auswendig gelernte Musterspruch nichts, und genau in diesem Moment entscheidet sich die praktische Prüfung.

Üben lässt sich das bisher nur mit einem Menschen: eine Fluglehrerstunde, ein Platz im Funkkurs, ein geduldiger Vereinskamerad. Selten, teuer, und nie dann verfügbar, wenn du gerade unsicher bist.

Ein Gegenüber, das zuhört und reagiert

OnFreq spielt Tower, Rollkontrolle und FIS. Nicht als Tonbandansage, sondern als Gesprächspartner: Du hältst die Leertaste, sprichst, und bekommst ein bis zwei Sekunden später eine Antwort, die zu deinem Funkspruch passt.

  1. 00:00:00D-ELCW

    Nürnberg Rollkontrolle, D-ELCW, Cessna 172, am GAT-Vorfeld, mit Information Yankee, erbitte Rollen zum Abflug nach November.

  2. 00:00:20NÜRNBERG ROLLKONTROLLE

    D-ELCW, Nürnberg Rollkontrolle, rollen Sie über M und F zum Rollhalt Foxtrott, Piste 10, QNH 1024.

  3. 00:00:40D-ELCW

    Rollen zum Rollhalt Foxtrott, Piste 10, QNH 1024, D-ELCW.

  4. 00:01:00NÜRNBERG ROLLKONTROLLE

    D-ELCW, verstanden.

Unverändert aus einem Lauf übernommen. Vergisst du das Rufzeichen, merkt die Station es. Nuschelst du, fragt sie nach. Liest du falsch zurück, korrigiert sie dich, so wie es der echte Tower täte. Und sie wird nie ungeduldig.

Flug-Screen: ICAO-Karte mit Kontrollzone Nürnberg und Piste 10, rechts das Funk-Log mit vier Meldungen, unten Rufzeichen, QNH und das Funkgerät mit gerasteter Frequenz 121.760
Abflug Nürnberg, Abschnitt 1 von 6. Rufzeichen, ATIS-Kennbuchstabe, QNH und Wind werden je Lauf neu gewürfelt. Piste, Frequenzen und Meldepunkte bleiben, wie sie sind.

So läuft eine Übung

Vier Phasen, keine Sim-Uhr. Der Flug läuft in Abschnitten: ein Ort, eine zuständige Station, eine erwartete Meldung. Dir läuft nichts weg, während du nach den richtigen Worten suchst. Weitergeschaltet wird, wenn du fertig bist.

Briefing-Screen: Auftrag, Luftfahrzeug D-EWHM, Wetter mit QNH 1006, die drei Frequenzen, Spickzettel für den Erstanruf und rechts die Karte mit Route und den sieben Abschnitten der Übung
Das Briefing. Auftrag, Rufzeichen, QNH, die zuständigen Frequenzen und die sieben Abschnitte. Jeder Abschnitt lässt sich einzeln üben, so oft du willst.
  1. Briefing

    Karte mit Route, Lufträumen und Meldepunkten. Dein Rufzeichen, QNH, das Ziel der Übung. Spickzettel mit Phraseologie zuschaltbar, solange du ihn brauchst.

  2. Flug

    Du rastest die Frequenz selbst. Wer danebenliegt, erreicht wirklich die andere Stelle und wird von ihr weiterverwiesen.

  3. Ereignisse

    Was passiert, steht nicht vorher fest. Verkehr, ein geändertes QNH, ein „say again“, eine Anweisung, die deine Planung umwirft. Jeder Durchlauf ist anders.

  4. Debriefing

    Erst am Ende, nie während des Flugs. Jede Abweichung mit Zeitstempel, deinem Originalwortlaut und der Version, wie sie richtig geheißen hätte.

Zwanzig Szenarien in sechs Stufen

Von oben nach unten schwerer, genau wie im Trainer — gesperrt ist nichts. Sieben echte Plätze: Nürnberg, Bremen, Kassel-Calden, Köln/Bonn, Friedrichshafen, Stuttgart, Egelsbach. Echte Lufträume, echte Meldepunkte — die Geometrie kommt aus den Luftfahrtdaten von open flightmaps, nicht aus der Fantasie.

  1. 1GrundlagenStreckenflug mit Fluginformationsdienst, CTR-Durchflug Nürnberg und Friedrichshafen, Platzrunde Kassel — eine Stelle, kurze Freigaben4 Übungen
  2. 2PrüfungskernAbflug und Anflug am kontrollierten Platz: Nürnberg, Bremen, Köln/Bonn — genau das, was Anlage 1 FlugfunkV verlangt5 Übungen
  3. 3Sonderfälle und StörungenSonder-VFR in beide Richtungen, Kontrollzone verlassen und wieder betreten, Durchstarten in Stuttgart4 Übungen
  4. 4Not- und DringlichkeitslagenPAN PAN und MAYDAY in Kassel-Calden, dazu Funkstille, wenn ein anderes Luftfahrzeug den Notruf absetzt3 Übungen
  5. 5KomplettflügeVon und zu einem kontrollierten Platz in einem Stück: Kassel→Köln über 91 Meilen mit Langen Information, Stuttgart→Friedrichshafen über 62 ganz ohne Funkkontakt dazwischen2 Übungen
  6. 6PraxisfunkAbflug und Anflug in Egelsbach: unkontrolliert, Funkpflichtzone statt Kontrollzone — dort wird nichts freigegeben, du entscheidest selbst2 Übungen
Missions-Übersicht: sechs Gruppen untereinander — Grundlagen, Prüfungskern, Sonderfälle und Störungen, Not- und Dringlichkeitslagen, Komplettflüge, Praxisfunk. Jede Gruppe mit einer Zeile Erklärung darunter und Kacheln je Übung, auf der Kachel Status, Titel, Auftrag sowie Abschnittszahl und Platz.
Die Übersicht. Die Reihenfolge ist die Schwierigkeit: weiter unten heißt schwerer, nicht verschlossen. Du kannst am ersten Tag mit dem Komplettflug anfangen — leichter wird es dadurch nicht.

Alle Szenarien auf Deutsch für BZF II, auf Englisch für BZF I. Platzrunde und Übungspositionen sind Übungsgeometrie: nicht amtlich, nicht navigationsgeeignet.

Das Debriefing ist der Unterschied

Die üblichen Trainer prüfen ab: Situation lesen, richtige Phrase auswählen, Häkchen. Das trainiert Vokabeln.

OnFreq trainiert das Gespräch. Einen festgelegten Ablauf gibt es nicht, weil der Tower auf deine Worte reagiert statt auf deine Klicks, und weil er auch reagiert, wenn du auf der falschen Frequenz funkst, dich verhaspelst oder eine Meldung vergisst.

Am Ende steht kein Punktestand ohne Begründung, sondern dein eigener Satz, daneben der Satz, der richtig gewesen wäre, und der Grund, warum. Bewertet in fünf Disziplinen: Form, Inhalt, Vollständigkeit, Knappheit, Readbacks.

00:04:00 · D-EIFF · ERSTANRUF AM ROLLHALT

„Nürnberg Turm, D-EIFF, Rollhalt Foxtrott, abflugbereit“

KORREKTNürnberg Turm, D-EIFF, Rollhalt Foxtrott, Piste 10, abflugbereit

Der Lotse muss sofort wissen, wo du stehst. Ohne Piste 10 ist der Erstanruf hier nicht vollständig.

Debriefing-Screen: Gesamtergebnis 75 von 100, Bestanden mit Auflagen, fünf Disziplinen mit Einzelwertung, darunter das Transkript mit einer Beanstandung samt korrektem Wortlaut und rechts die zwei Punkte, an denen als Nächstes gearbeitet wird
Ein echtes Debriefing, Abschnitt „Am Rollhalt“ aus Abflug Nürnberg. Die Note rechnet sich aus den Funden, nicht aus Bauchgefühl, und der Abschnitt lässt sich sofort wiederholen.

Was drin ist

Sprachen
Deutsch und Englisch, dieselben Szenarien. Für BZF II und BZF I.
Stationen
Rollkontrolle, Turm, FIS. Der Abschnitt gibt vor, wer zuständig ist. Auf der falschen Frequenz erreichst du wirklich die andere Stelle.
Klang
Bandpass, Rauschen, Squelch-Klick. Wer nur saubere Studioaufnahmen geübt hat, versteht im Flugzeug die Hälfte nicht. Sprechtempo und Rauschen sind einstellbar.
Karte
Lufträume, Piste, Platzrunde, Meldepunkte und dein Flugzeug. Die gedruckte ICAO-Karte zuschaltbar, genau der Ausschnitt, der für diese Übung zählt.
Üben in Abschnitten
Jeden Abschnitt einzeln drillen, den Erstanruf dreißigmal hintereinander, dann den ganzen Flug.
Fortschritt
Welche Szenarien du geflogen hast und welche saßen.
Technik
Läuft im Browser, auch auf dem iPad. Laptop-Mikrofon reicht, Headset ist realistischer.

Für Flugschulen

Sprechfunk ist der Teil, der im Unterricht am meisten Zeit frisst und am schlechtesten skaliert: Du kannst nicht mit fünfzehn Schülern gleichzeitig funken.

Gib den Trainer deinen Schülern mit. Sie kommen in die Stunde, nachdem sie den Erstanruf schon dreißigmal gesprochen haben, und du übst mit ihnen das, wofür du unersetzlich bist: die Feinheiten, die Ausnahmen, die Praxis.

  • Lizenzen für deine Schüler, Weitergabe inklusive
  • Dieselben Szenarien, die in der praktischen Prüfung drankommen
  • Keine Installation, keine Verwaltung, Browser reicht
  • Sprachaufnahmen werden nicht gespeichert, DSGVO-konform, auch für Minderjährige

Länger nicht gefunkt?

Die Lizenz verfällt nicht, die Routine schon. Wer zweimal im Jahr fliegt, merkt das genau in dem Moment, in dem die Freigabe kommt. Fünfzehn Minuten vor dem Flug ein Szenario, und du bist wieder drin.

Preis

99 €einmalig, inkl. 19 % MwSt.
90 TageZugang, läuft automatisch aus
7 Szenarienso viele Durchläufe, wie du willst
Deutsch, EnglischBZF II und BZF I

Bezahlt wird über Stripe; Kartendaten sehen wir nie. Den Zugangscode schicken wir danach von Hand an deine E-Mail-Adresse, in der Regel innerhalb von 24 Stunden — kein Konto, kein Passwort: Code eintragen, funken. Mit dem Kauf stimmst du zu, dass wir sofort beginnen, und bestätigst, dass dein Widerrufsrecht bei vollständiger Leistung erlischt; die Einzelheiten stehen in der Widerrufsbelehrung.

90 Tage sind die übliche Zeit zwischen „ich fange mit dem Funk an“ und der Prüfung. Wer länger übt, kann verlängern. Niemand soll für etwas zahlen, das er nicht mehr benutzt.

Kein Abo, keine Kündigung, keine Abbuchung, an die du dich später erinnern musst. Der Zugang endet von selbst.

Häufige Fragen

Ersetzt das den Funkkurs?

Nein. Der Sprechfunkkurs und die Prüfung bei der Bundesnetzagentur bleiben, wie sie sind. OnFreq ist das Übungsgerät dazwischen, für die Wiederholungen, die im Kurs keinen Platz haben.

Was passiert mit meinen Sprachaufnahmen?

Sie werden nicht gespeichert. Was du sprichst, wird zum Erkennen übertragen und danach verworfen: kein Sprachprofil, kein Mitschnitt, keine Weitergabe zu Trainingszwecken. Das Transkript für dein Debriefing bleibt in deinem Browser.

Warum nur 90 Tage?

Weil du danach die Prüfung hast. Wer länger übt, kann verlängern, aber niemand soll für etwas zahlen, das er nicht mehr benutzt.

Brauche ich ein Headset?

Nein, Laptop-Mikrofon reicht. Mit Headset ist es realistischer.

Läuft das auf dem iPad?

Ja, im Browser. Nichts zu installieren.

Was, wenn ich mich verhasple?

Dann bekommst du ein „say again“, genau wie in echt. Das ist keine Panne, sondern der Teil, für den du übst.

Der Tower wartet nicht, bis du dich sicher fühlst.

Aber dieser hier wiederholt jede Situation, so oft du willst.